DCSIMG

Expertise in Frauengesundheit

Bayer HealthCare Pharmaceuticals ist das führende Unternehmen auf dem Gebiet der Frauengesundheit. Bereits in den 20-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts legte die Hormonforschung des Unternehmens den Grundstein für die heutige weltweit anerkannte gynäkologische Expertise. Bereits 1928 kam das erste Hormonpräparat zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden auf den Markt. Seither wurden Wissen und Erfahrung in die Entwicklung innovativer Produkte zur Empfängnisverhütung, der Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden und der Therapie gynäkologischer Erkrankungen eingebracht.

Hormonelle Empfängnisverhütung

Hormonelle Präparate zur Empfängnisverhütung erweisen sich als sehr verlässlich gegen eine ungeplante Schwangerschaft. Zudem sind sie reversibel - eine Frau kann also schwanger werden nachdem Sie die Anwendung der hormonalen Empfängnisverhütung beendet hat.

Die Möglichkeit, bewusst zu entscheiden, ob und wann Kinder gewünscht sind, hat auch die Rolle der Frau in der Gesellschaft erheblich gestärkt. Dank moderner hormoneller Verhütungsmittel können Paare heute ihre Familie zuverlässig planen und ihre Sexualität ohne Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft geniessen.

Hormonelle Verhütungsmittel enthalten Hormone, die ähnlich wirken wie die natürlichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron, die im Körper der Frau gebildet werden. Es gibt mehrere unterschiedliche Methoden der hormonellen Verhütung. Dazu gehören etwa die oralen Kontrazeptiva, besser bekannt als „die Pille“, das Intrauterinsystem (IUS), auch Hormonspirale genannt, das Verhütungspflaster, der Vaginalring, Implantate sowie Injektionspräparate.

Jede Form der hormonellen Verhütung muss individuell für die betreffende Frau von der Frauenärztin bzw. dem Frauenarzt verschrieben werden. Bei der Wahl der besten Methode müssen mehrere wichtige Faktoren berücksichtigt werden: das Alter der Frau, ihr allgemeiner Gesundheitszustand, die persönliche Anamnese sowie die Familienanamnese, ihre aktuelle Lebenssituation, ihre persönlichen Vorlieben, und nicht zuletzt ihre Erwartungen an das gewählte Verhütungsmittel.

Bei der Verschreibung von hormonalen Verhütungsmitteln sind die Risiken, Kontraindikationen, Nebenwirkungen und Interaktionen zu beachten und gegen den Nutzen der Behandlung abzuwägen. Epidemiologische Studien weisen darauf hin, dass bei Frauen, die kombinierte orale Kontrazeptiva (COC) anwenden, ein erhöhtes Risiko venöser und arterieller thrombotischer und thromboembolischer Ereignisse (VTE) besteht. Diese Ereignisse treten selten auf. Das Risiko für VTE ist im 1. Anwendungsjahr am höchsten. Dieser First-year-Effekt besteht bei erstmaliger als auch bei erneuter Einnahme eines COC (nach mind. 4-wöchigem pillenfreien Intervall). In 1-2% der Fälle kann eine VTE letal enden. Eine komplette Anamnese und körperliche Untersuchung unter Berücksichtigung der Kontraindikationen sollte vor Beginn oder Wiederaufnahme der Anwendung eines COC durchgeführt und periodisch wiederholt werden. Eine regelmässige medizinische Beurteilung ist auch wichtig, weil Kontraindikationen oder Risikofaktoren zum ersten Mal während der Anwendung eines COC auftreten können.

Gynäkologische Therapie

Menstruationsstörungen, schmerzhafte Regelblutungen, Endometriose, Myome – gynäkologische Erkrankungen können das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Frauen erheblich beeinträchtigen. Diese Erkrankungen können ihren Ursprung in Störungen des Hormonhaushalts haben.

Bayer HealthCare Pharmaceuticals bietet seit vielen Jahren wirksame Hormonpräparate zur Behandlung gynäkologischer Erkrankungen und wird auch künftig an der Entwicklung innovativer Medikamente arbeiten, um die Lebensqualität betroffener Frauen zu verbessern.

In Forschung und Entwicklung konzentriert sich Bayer HealthCare Pharmaceuticals auf gynäkologische Erkrankungen wie Endometriose und Myome (Uterine Fibroide), welche die Lebensqualität ernsthaft beeinträchtigen können und für die es noch keine befriedigende medikamentöse Therapie gibt.

Menopause Management

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind ein natürlicher Lebensabschnitt im Leben einer Frau. Typischerweise gehen Frauen zwischen Ende 40 und Mitte 50 durch die Wechseljahre. In dieser Phase stellen die Eierstöcke ihre Tätigkeit langsam ein. Die Bildung der Sexualhormone Östrogen und Progesteron lässt nach. Die Ursachen hierfür liegen im natürlichen Alterungsprozess und den damit verbundenen hormonellen Umstellungen. Beim Klimakterium handelt es sich also um einen physiologischen Umstellungsprozess und nicht um eine Krankheit. Jede Frau erlebt und empfindet die mit den Wechseljahren verbundenen Symptome und Beschwerden sehr unterschiedlich.

Der Rückgang der Hormonproduktion kann verschiedene Symptome nach sich ziehen, welche die Lebensqualität von Frauen in den Wechseljahren teilweise stark beeinflussen. Die betroffenen Frauen leiden unter Hitzewallungen und nächtlichem Schwitzen. Bei vielen kommen weitere Symptome wie Schlafstörungen, Energie- und Libidoverlust, Stimmungsschwankungen oder Reizbarkeit hinzu. Vor allem aber drohen ernste gesundheitliche Probleme. Der Östrogenmangel kann einen Verlust an Knochenmasse (Osteoporose) verursachen, der in späteren Jahren zu folgenschweren Knochenbrüchen führen kann.

Wechseljahresbeschwerden sind nicht angenehm – doch man ist ihnen nicht hilflos ausgeliefert. Ganz allgemein sollten betroffene Frauen ihr Gewicht kontrollieren, sich regelmässig bewegen, das Rauchen aufgeben und exzessiven Alkoholgenuss vermeiden. Falls mit gesundem Lebensstil die Beschwerden nicht gelindert werden können und eine Behandlung gewünscht wird, kann eine individuell abgestimmte medikamentöse Behandlung angegangen werden. Dazu gehört eine individuell angepasste Hormonersatztherapie, wie sie auch Bayer HealthCare Pharmaceuticals anbietet. Sie stellt eine wirksame und am besten untersuchte Therapie von Wechseljahresbeschwerden dar.

Allerdings muss eine Hormonbehandlung individuell auf die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Frau zugeschnitten sein und Kontraindikationen, Vorsichtsmassnahmen und unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise das erhöhte Risiko für venöse thromboembolische Ereignisse müssen vor einem Behandlungsentscheid mitberücksichtigt werden. Zahlreiche Studien belegen die positiven Folgen: Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Schlafstörungen und Beschwerden durch trockene Schleimhäute werden gemildert. Die Lebensqualität wird positiv beeinflusst. Darüber hinaus schützt eine Hormonersatztherapie vor altersbedingtem Knochenabbau (Osteoporose).
L.CH.WHC.08.2011.0123-DE/FR
top
top
top
top
top
top
top
top
top
Suche
Links für Patienten
Information über orale Kontrazeptiva
 
 
Links für Fachpersonen
 
Forschung & Entwicklung
Publikationen
Seite verkleinern Normalansicht Seite vergrößern Textversion