Herz- und Kreislauferkrankungen
Herzinfarkt und Schlaganfall
Herz- und Kreislauferkrankungen sind in vielen industrialisierten Ländern die Todesursache Nummer eins. Die wichtigsten Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems sind Bluthochdruck und Arteriosklerose. Beide sind zugleich Risikofaktoren für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall.
Das Herz versorgt die Organe mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen. Doch was, wenn der Herzmuskel selbst oder Teile davon nicht mehr versorgt werden? Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Herzgefässe durch Gerinnsel verstopft sind. Die Folge kann ein sogenannter Myokard-Infarkt sein – ein Herzinfarkt. Die meisten Herzinfarkte beginnen langsam und sind von leichten Schmerzen, Unwohlsein, Kurzatmigkeit oder Schweissausbrüchen begleitet. Weil solche Symptome nicht eindeutig sind, warten manche Betroffenen zu lange, ehe sie Hilfe suchen. Dabei kann ein Herzinfarkt tödlich sein. Daher sollte so schnell wie möglich ein Arzt aufgesucht werden.
Gefährlich ist so ein Gefässverschluss auch im Gehirn. Werden Hirnbereiche von der Durchblutung abgeschnitten, kommt es zu einem ischämischen Schlaganfall, der mit Abstand häufigsten Form des Schlaganfalls. Ohne die nötige Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen gehen wichtige Hirnfunktionen verloren. So können etwa Sprach- oder Sehstörungen, Lähmungen oder Bewusstseinstrübungen Symptome eines Schlaganfalls sein.
Den Gerinnseln, die zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen, gehen häufig Ablagerungen in den Gefässwänden voran. Solche Ablagerungen wiederum können durch erhöhte Blutfettwerte hervorgerufen werden. Wenn die dünne Schicht, die diese Ablagerungen vom Blutstrom trennt, einreisst, wird automatisch das Gerinnungssystem des Blutes aktiviert – und führt zur Gerinnselbildung.
Das Herz versorgt die Organe mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen. Doch was, wenn der Herzmuskel selbst oder Teile davon nicht mehr versorgt werden? Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Herzgefässe durch Gerinnsel verstopft sind. Die Folge kann ein sogenannter Myokard-Infarkt sein – ein Herzinfarkt. Die meisten Herzinfarkte beginnen langsam und sind von leichten Schmerzen, Unwohlsein, Kurzatmigkeit oder Schweissausbrüchen begleitet. Weil solche Symptome nicht eindeutig sind, warten manche Betroffenen zu lange, ehe sie Hilfe suchen. Dabei kann ein Herzinfarkt tödlich sein. Daher sollte so schnell wie möglich ein Arzt aufgesucht werden.
Gefährlich ist so ein Gefässverschluss auch im Gehirn. Werden Hirnbereiche von der Durchblutung abgeschnitten, kommt es zu einem ischämischen Schlaganfall, der mit Abstand häufigsten Form des Schlaganfalls. Ohne die nötige Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen gehen wichtige Hirnfunktionen verloren. So können etwa Sprach- oder Sehstörungen, Lähmungen oder Bewusstseinstrübungen Symptome eines Schlaganfalls sein.
Den Gerinnseln, die zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen, gehen häufig Ablagerungen in den Gefässwänden voran. Solche Ablagerungen wiederum können durch erhöhte Blutfettwerte hervorgerufen werden. Wenn die dünne Schicht, die diese Ablagerungen vom Blutstrom trennt, einreisst, wird automatisch das Gerinnungssystem des Blutes aktiviert – und führt zur Gerinnselbildung.
Thrombosen
Dass Blut gerinnen kann, ist für unseren Körper lebenswichtig. Nach Verletzungen beispielsweise sorgt die Gerinnung dafür, dass sich Wunden schliessen können und wir nicht verbluten. Doch unter bestimmten Voraussetzungen setzt dieser an sich schützende Gerinnungsprozess auch dann ein, wenn er gar nicht gefragt ist. Ärzte sprechen bei einer solchen – unerwünschten – Blutgerinnung von Thrombose. Die sich bildenden Blutgerinnsel (Thromben) drohen nicht nur am Ort ihrer Entstehung Arterien und Venen zu verstopfen. Im schlimmsten Fall lösen sie sich von der Gefässwand ab, wandern durch die Blutbahn und sorgen in anderen Organen für gefährliche Embolien – teilweise oder vollständige Verschlüsse von Blutgefässen.
Bekannt und in den Medien viel beschrieben ist die sogenannte Reisethrombose. Ungleich viel höher ist jedoch das Thromboserisiko für bettlägerige Patienten und nach Operationen. So können zum Beispiel bei der Implantation einer Kniegelenks- oder Hüftgelenks-Prothese die grossen Beinvenen verletzt werden. Damit steigt das Risiko für eine sogenannte venöse Thromboembolie. Dabei werden Blutgerinnsel, die sich in den Venen gebildet haben, in den Kreislauf geschwemmt und setzen sich zum Beispiel in der Lunge fest.
Ein erhöhtes Thrombose-Risiko besteht auch bei anderen Erkrankungen. So etwa beim Vorhofflimmern, einer Herzrhythmusstörung. Eine Restmenge Blut im linken Vorhof des Herzens wird dabei kaum noch gepumpt und kann daher gerinnen. Gelangt der Thrombus von dort ins Gehirn, droht ein Schlaganfall. Der Thrombus kann aber auch in das restliche arterielle Gefässsystem des Körpers gelangen und dort zu einer lokalen Blutarmut (Ischämie) führen, wenn er bestimmte Gefässe verstopft. Die gute Nachricht ist: Der Entstehung von Thrombosen lässt sich vorbeugen. Ist sich ein Betroffener seines Risikos bewusst, kann er Vorkehrungen treffen. Thrombosestrümpfe verbessern die Durchblutung bei Menschen, die lange liegen oder während eines Langstreckenflugs viele Stunden sitzen. Darüber hinaus mindern Medikamente das Risiko der unerwünschten Blutgerinnung.
Bekannt und in den Medien viel beschrieben ist die sogenannte Reisethrombose. Ungleich viel höher ist jedoch das Thromboserisiko für bettlägerige Patienten und nach Operationen. So können zum Beispiel bei der Implantation einer Kniegelenks- oder Hüftgelenks-Prothese die grossen Beinvenen verletzt werden. Damit steigt das Risiko für eine sogenannte venöse Thromboembolie. Dabei werden Blutgerinnsel, die sich in den Venen gebildet haben, in den Kreislauf geschwemmt und setzen sich zum Beispiel in der Lunge fest.
Ein erhöhtes Thrombose-Risiko besteht auch bei anderen Erkrankungen. So etwa beim Vorhofflimmern, einer Herzrhythmusstörung. Eine Restmenge Blut im linken Vorhof des Herzens wird dabei kaum noch gepumpt und kann daher gerinnen. Gelangt der Thrombus von dort ins Gehirn, droht ein Schlaganfall. Der Thrombus kann aber auch in das restliche arterielle Gefässsystem des Körpers gelangen und dort zu einer lokalen Blutarmut (Ischämie) führen, wenn er bestimmte Gefässe verstopft. Die gute Nachricht ist: Der Entstehung von Thrombosen lässt sich vorbeugen. Ist sich ein Betroffener seines Risikos bewusst, kann er Vorkehrungen treffen. Thrombosestrümpfe verbessern die Durchblutung bei Menschen, die lange liegen oder während eines Langstreckenflugs viele Stunden sitzen. Darüber hinaus mindern Medikamente das Risiko der unerwünschten Blutgerinnung.
Bluthochdruck
Wenn das Herz schlägt, pumpt es Blut in die Arterien. Dabei baut sich ein Druck in den vom Herz wegführenden Gefässen auf – der systolische Blutdruck. Ist dieser Druck zu hoch, kann er zu schweren Schäden führen. Häufig ist dies schon dann der Fall, wenn sich die Betroffenen noch gesund fühlen. Nach der Definition der Schweizer Hypertonie Gesellschaft liegt ein hoher Blutdruck dann vor, wenn der systolische Blutdruck bei 140 (Millimeter Quecksilbersäule) oder höher liegt und der diastolische, also das Druckminimum zwischen zwei Herzschlägen, bei 90 oder höher.
Bei neun von zehn Patienten lässt sich keine spezielle Ursache für den Bluthochdruck erkennen. Man spricht dann von einer essenziellen Hypertonie. In den übrigen Fällen können zum Beispiel Nierenerkrankungen oder Störungen der Hormonfunktionen eine Hypertonie ausgelöst haben. Unter anderem gelten zucker- und fettreiche Ernährung sowie Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und Stress als Risikofaktoren für hohen Blutdruck. Menschen mit erhöhtem Blutdruck sollten auf jeden Fall ihre Lebensgewohnheiten anpassen. Mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind ein wichtiger Beitrag. Häufig kann zusätzlich aber auch eine medikamentöse Einstellung des Blutdrucks nötig sein. Dabei gibt es verschiedene Ansätze.
Bei neun von zehn Patienten lässt sich keine spezielle Ursache für den Bluthochdruck erkennen. Man spricht dann von einer essenziellen Hypertonie. In den übrigen Fällen können zum Beispiel Nierenerkrankungen oder Störungen der Hormonfunktionen eine Hypertonie ausgelöst haben. Unter anderem gelten zucker- und fettreiche Ernährung sowie Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und Stress als Risikofaktoren für hohen Blutdruck. Menschen mit erhöhtem Blutdruck sollten auf jeden Fall ihre Lebensgewohnheiten anpassen. Mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind ein wichtiger Beitrag. Häufig kann zusätzlich aber auch eine medikamentöse Einstellung des Blutdrucks nötig sein. Dabei gibt es verschiedene Ansätze.
L.CH.BHC.07.2011.0006-DE/FR

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