Krebserkrankungen
Leben verlängern – Lebensqualität verbessern
Krebs – ein Wort, das für viele Krankheiten steht. Es gibt weit mehr als 300 verschiedene Formen, denn bösartige Tumoren können sich aus beinahe jedem Zelltyp des menschlichen Körpers entwickeln. Von der Art und auch der Lage des Tumors hängt es ab, wie gefährlich ein Krebs ist und wie offensiv Ärzte gegen die Krankheit vorgehen müssen. Bei der Therapie können Ärzte auf Medikamente zurückgreifen, die nicht nur die Lebenszeit der Patienten verlängern, sondern ihnen auch mehr Lebensqualität ermöglichen.
Leberkrebs
Die häufigste Form von Leberkrebs ist das Leberzellkarzinom, auch hepatozelluläres Karzinom genannt. Bei Erwachsenen macht es etwa 90 Prozent der sogenannten primären (also nicht durch Metastasen ausgelösten) bösartigen Lebertumoren aus. Bei acht von zehn Menschen, die an einem Leberzellkarzinom erkranken, geht der bösartigen Veränderung der Zellen eine chronische Hepatitis B voran. Auch Hepatitis C gilt als potenzieller Vorläufer eines Tumors. Ebenso die Leberzirrhose, die eine krankhafte Veränderung des Lebergewebes mit einhergehender Schrumpfung bezeichnet. Bis zum Auftreten des Karzinoms können dabei viele Jahre vergehen, im Fall einer chronischen Hepatitis C beispielsweise 20 bis 30 Jahre. Weitere Risikofaktoren steigern die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Tumor entwickelt. Dazu zählen übermässiger Alkoholgenuss und krankhafte Fettleibigkeit.
Das frühe Erkennen eines Leberzellkarzinoms ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Heilung. Eine Blutuntersuchung und eine Ultraschallaufnahme können erste Hinweise auf ein Leberzellkarzinom liefern. Computertomographie und Magnetresonanztomographie (MRT) sichern eine etwaige Diagnose dann weiter ab. In frühen Stadien kann der Tumor in der Regeln noch operativ entfernt werden. In vielen Fällen ist es dafür allerdings zu spät. Ein Grund liegt darin, dass Beschwerden üblicherweise erst im fortgeschrittenen Stadium auftreten – und zum Teil auch noch relativ unspezifisch sind. Zu ihnen zählen Appetitlosigkeit, Übelkeit sowie Druck und Schmerzen im Oberbauch. Um das Fortschreiten des Leberzellkarzinoms aufzuhalten, werden u.a. Bestrahlungen und Chemotherapie eingesetzt.
Das frühe Erkennen eines Leberzellkarzinoms ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Heilung. Eine Blutuntersuchung und eine Ultraschallaufnahme können erste Hinweise auf ein Leberzellkarzinom liefern. Computertomographie und Magnetresonanztomographie (MRT) sichern eine etwaige Diagnose dann weiter ab. In frühen Stadien kann der Tumor in der Regeln noch operativ entfernt werden. In vielen Fällen ist es dafür allerdings zu spät. Ein Grund liegt darin, dass Beschwerden üblicherweise erst im fortgeschrittenen Stadium auftreten – und zum Teil auch noch relativ unspezifisch sind. Zu ihnen zählen Appetitlosigkeit, Übelkeit sowie Druck und Schmerzen im Oberbauch. Um das Fortschreiten des Leberzellkarzinoms aufzuhalten, werden u.a. Bestrahlungen und Chemotherapie eingesetzt.
Nierenzellkrebs
Bösartige Veränderungen von Nierenzellen gehören zu den selteneren Krebsarten (etwa drei Prozent aller Krebsdiagnosen). Die mit Abstand häufigste Form von Nierenkrebs ist dabei das Nierenzellkarzinom. Typische Symptome, etwa Blut im Urin, sind oft erst relativ spät zu beobachten. Häufig wird das Karzinom daher zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Zum Zeitpunkt der Diagnose haben sich bei einem Drittel der Patienten bereits Metastasen gebildet. Weil die Diagnose häufig erst spät erfolgt, verläuft ein Nierenzellkarzinom für rund die Hälfte der Patienten tödlich. Je früher die Diagnose, desto besser die Heilungsaussichten. In der Regel ist das operative Entfernen des Tumors oder der ganzen Niere die Behandlung der Wahl. Zusätzliche Massnahmen können Bestrahlungen und Immuntherapien oder auch eine Chemotherapie sein.
Non-Hodgkin-Lymphome
Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) sind die häufigste bösartige Erkrankung des Blut- und Lymphsystems überhaupt. In den meisten Fällen tritt die Krankheit in fortgeschrittenem Alter auf. Ein erstes Anzeichen für NHL sind vergrösserte Lymphknoten, in der Regel schmerzlos. Zu den ersten Beschwerden zählen eher unscheinbare Symptome wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte. Als Therapieformen kommen unter anderem die Strahlentherapie sowie die zytostatische Chemotherapie zum Einsatz. Seit einigen Jahren bewährt sich in bestimmten Fällen auch der Einsatz einer Immuntherapie mit Zusatzeffekt. Gezielt erkennt ein Antikörper eine bestimmte Eiweissstruktur auf der Oberfläche der entarteten Zellen und bindet dort an.
Prostatakrebs
Die Prostata, auch Vorsteherdrüse genannt, ist ein walnussgrosses, fast unscheinbares Organ. Seine Hauptaufgabe besteht in der Produktion von Samenflüssigkeit, die den männlichen Samen durch den Harnleiter transportiert. Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern. Eine erhöhte Konzentration eines Eiweisses namens PSA kann ein erster Hinweis auf eine bösartige Erkrankung der Prostata sein. Auch Probleme oder gar Schmerzen beim Urinieren oder beim Samenerguss sollten ernst genommen werden, ebenso ein häufiger Harndrang und ein unvollständiges Blasenentleeren sowie Blut in Samen oder Urin. Allerdings sind viele dieser Symptome keineswegs eindeutig. Eine genaue Diagnose kann der Urologe stellen. Die Ursachen von Prostatakrebs sind derzeit jedoch noch ungeklärt.
Je früher die Diagnose erfolgt, desto mehr Therapieoptionen gibt es. Sie reichen von der Chirurgie über eine Strahlenbehandlung bis zur Therapie mit Hormon-Rezeptor-Antagonisten, also Substanzen, welche die Bildung des Testosterons beziehungsweise dessen Wirkung am Zielort unterbinden können. Sie können das Wachstum von Prostatakarzinomen stoppen oder zumindest verlangsamen.
Je früher die Diagnose erfolgt, desto mehr Therapieoptionen gibt es. Sie reichen von der Chirurgie über eine Strahlenbehandlung bis zur Therapie mit Hormon-Rezeptor-Antagonisten, also Substanzen, welche die Bildung des Testosterons beziehungsweise dessen Wirkung am Zielort unterbinden können. Sie können das Wachstum von Prostatakarzinomen stoppen oder zumindest verlangsamen.
L.CH.ONC.08.2011.0020-DE/FR

Übersicht
Übersicht
Rezeptpflichtige Arzneimittel

Diese Seite zu Favoriten hinzufügen
(Erweiterte) Suche



