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Männergesundheit

Erektile Dysfunktion (Erektionsstörungen)

Für die meisten funktionierenden Partnerschaften ist ein erfülltes Sexualleben unabdingbar. Umso problematischer ist es, wenn der Geschlechtsverkehr wegen Erektionsproblemen nicht so verläuft wie von beiden Partnern gewünscht.

Betroffene Männer vermuten in der Regel am ehesten Stress oder die Psyche als Ursache. Doch diese sind fast nie allein oder unmittelbar verantwortlich dafür, wenn es im Bett nicht klappt. Tatsache ist: Rund 70 Prozent aller Potenzstörungen haben organische Ursachen. Das heisst, das komplexe Zusammenspiel von Nervensignalen, Botenstoffen und Muskelzellen ist beeinträchtigt. Auch Kreislauf- und Gefässkrankheiten, Bluthochdruck oder Diabetes können die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen.

Seit einigen Jahren steht Männern mit einer erektilen Dysfunktion (ED) die klinisch umfangreich und erfolgreich getestete Wirkstoffklasse der PDE5-Hemmer zur Verfügung. Diese verbessern den Bluteinstrom in den Penis – und damit auch die Erektion. Hinter PDE5 verbirgt sich ein Enzym mit dem vollständigen Namen Phosphodiesterase 5. Normalerweise sorgt dieses Enzym unter anderem für das natürliche Abklingen einer Erektion. Medikamente, die dieses Enzym hemmen, stabilisieren dadurch die Erektion bei Männern mit Erektionsstörungen.

Testosteronmangel

Testosteron ist das männliche Geschlechtshormon und wird im Hoden gebildet. Es hat in den unterschiedlichen Lebensphasen wichtige Funktionen. Beim Ungeborenen sorgt es für die Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane. In der Pubertät ist es für die Vermännlichung verantwortlich. Beim Erwachsenen schliesslich steuert es die Sexualfunktion und hält das männliche Erscheinungsbild aufrecht. All diese Funktionen können beeinträchtigt werden, wenn ein Mangel an Testosteron herrscht. Man spricht dann von Hypogonadismus. Ursachen können angeborene oder erworbene Erkrankungen des Hodens oder der für die Hodenfunktion verantwortlichen Regelzentren im Gehirn sein. Auch das Alter spielt eine Rolle für die Testosteronproduktion. Etwa ein Drittel aller Männer in der zweiten Lebenshälfte sind von einem Testosteronmangel betroffen.

Die Anzeichen sind häufig diffus und unspezifisch. So können geistige und körperliche Leistungsfähigkeit sowie die Muskelkraft nachlassen. Angst, Depressionen, Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten sind weitere Symptome. Auch Libido, Erektionsfähigkeit und Spermienproduktion können infolge abnehmender Testosteronproduktion eingeschränkt sein. Osteoporose ist eine weitere mögliche Folge, ebenso nachlassender Bartwuchs und Körperhaarausfall.

Hormonersatz-Therapien können Männern mit Testosteronmangel helfen, das psychische und physische Wohlbefinden, die sexuelle Zufriedenheit und damit auch die Lebensqualität zu steigern. Auch Folgeerscheinungen wie Osteoporose kann auf diese Weise vorgebeugt werden.

Bei solchen Hormonersatz-Therapien wird das fehlende Testosteron von aussen zugeführt. Dies kann auf verschiedenen Wegen geschehen: per Injektion, Gel, Implantat oder über Tabletten.

In seiner Forschung arbeitet das Unternehmen derzeit an der weiteren Optimierung der Behandlung von Hypogonadismus.
L.CH.PM.07.2011.0070-DE/FR
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