Forschung, Entwicklung, Innovation

Forschung bei Bayer

Innovation und das Know-how unserer Mitarbeitenden sind die Grundlage unseres Unternehmenserfolgs. Um die Innovation voranzutreiben, entwickeln wir kontinuierlich neue Moleküle, Technologien und Geschäftsmodelle in unseren Forschungszentren, investieren in Forschungs- und Entwicklungsprojekte, fördern die Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden und erweitern unsere Aktivitäten durch Akquisitionen und Kooperationen mit externen Partnern.

Im Jahr 2016 wurden 4,666 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Dies entspricht einer F&E-Kostenquote von 9,8% bezogen auf den Umsatz. Weltweit arbeiten mehr als 15'000 Mitarbeitende in den Forschungs- und Entwicklungsbereichen.

 

Neben den Investitionen in Forschung und Entwicklung fördern wir bei Bayer eine Innovationskultur, die auf einer offenen Einstellung zu neuen Ansätzen und interner fachübergreifender Zusammenarbeit basiert. Unsere Kompetenz stärken wir durch Förderung eines nationalen und internationalen Netzwerks an exzellenten Wissenschaftlern und erweitern dieses durch einen Austausch mit externen Partnern.

 

Die Kooperationen und Allianzen mit führenden Hochschulen, öffentlichen Forschungseinrichtungen und Partnerfirmen werden durch Inkubatoren, Crowdsourcing und Innovationszentren („Science Hubs“) in Asien und den USA ergänzt, um den Zugang zu externem Innovationspotenzial zu erschliessen. Einige unserer Kooperationen werden durch öffentliche Fördermittel unterstützt.

Stärkung der Life-Sciences-Forschung

Bayer ist als einziges globales Unternehmen gleichzeitig in der Forschung zur Verbesserung der Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze aktiv. Durch die systematische und intensive Zusammenarbeit von Forschern über die Grenzen der Life-Science-Teilkonzerne hinweg werden damit neue Impulse gesetzt. Dabei forschen Wissenschaftler gemeinsam in Projekten, die an zentralen biologischen Prozessen ansetzen, wie beispielsweise der Genregulation oder dem Energiestoffwechsel. Auf diesem Weg sollen Krankheiten besser verstanden, Wirkmechanismen entschlüsselt, Therapien personalisiert oder Resistenzmechanismen erklärt werden. Weiterhin wird die gemeinsame Nutzung von Technologieplattformen ausgebaut. Diese Projekte werden seit 2012 durch den Bayer-internen „Life Sciences Fund“ unterstützt und meist in Kooperation mit externen Partnern durchgeführt.

  • Stoffwechsel-Detektive: Dr. Julian I. Borissoff und Dr. Mark-Christoph Ott (v. li.) analysieren die chemischen Details im Metabolismus von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, um neue Ansatzpunkte für Wirkstoffe aufzuspüren.
  • In interdisziplinären Teams suchen Bayer-Wissenschaftler nach neuen Angriffszielen für Wirkstoffe oder Diagnosemöglichkeiten. Durch die Synergien aus Medizin- und Pflanzenforschung ergeben sich völlig neue Ansätze. Bei der Entwicklung innovativer Proteine baut Dr. Wayne Coco auf die Hilfe einer vollautomatischen Roboteranlage.
  • Weltweit erforschen Wissenschaftler die Funktion von Schlüsselproteinen in unserem Erbgut. Die sogenannten epigenetischen Prozesse sind wie ein übergeordneter Gencode und können Krankheiten wie Krebs auslösen. Im Structural Genomics Consortium bringen sich jetzt auch Bayer-Experten ein – Dr. Marion Hitchcock, Dr. Ursula Egner und Dr. Anke Müller-Fahrnow (v. li.) treiben den Forschungsaustausch mit Partnern voran – und damit die Medikamentenentwicklung.

Stoffwechsel-Detektive: Dr. Julian I. Borissoff und Dr. Mark-Christoph Ott (v. li.) analysieren die chemischen Details im Metabolismus von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, um neue Ansatzpunkte für Wirkstoffe aufzuspüren.

Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2014 (weltweit)

Der weltweit zuverlässige Schutz seines geistigen Eigentums ist für ein Innovationsunternehmen wie Bayer unabdingbar. Ende 2016 besassen wir weltweit rund 5'000 geschützte Erfindungen mit den dazugehörigen, global etwa 50'800 in Kraft befindlichen Patentanmeldungen und Patenten.