09. Februar 2016

Bayer baut globale Open Innovation-Aktivitäten aus

Bayer startet fünfte globale Crowdsourcing-Initiative Grants4Indications™ zur Erforschung neuer Indikationsgebiete / Grants4Targets™ unterstützt die Grundlagenforschung / Krebsforschung gemeinsam mit American Association for Cancer Research (AACR) fördern

Zürich, 9. Februar 2016 – Mit Grants4Indications™ ruft Bayer bereits seine fünfte globale Crowdsourcing-Initiative ins Leben. Mit dem neuesten webbasierten Programm will Bayer die Erforschung neuer therapeutischer Bereiche für seine Wirkstoffe fördern. Grants4Indications™ ist Teil des globalen Open Innovation-Ansatzes bei Bayer, der bereits eine Reihe erfolgreicher Crowdsourcing und Co-working-Initiativen umfasst. Darüber hinaus haben Bayer und die American Association for Cancer Research (AACR) vor kurzem den „AACR-Bayer Innovation und Discovery Grants“ ins Leben gerufen.

Grants4Indications™ fördert die Erforschung neuer Indikationsgebiete
Mit der neu aufgelegten Crowdsourcing-Initiative Grants4Indications™ fördert Bayer die Erforschung neuer Indikationsgebiete. Grants4Indications™ ist eine webbasierte Plattform, auf der Ideen zu konkreten präklinischen oder klinischen Forschungsprojekten eingereicht werden können, die einen Bayer-Wirkstoff auf potenzielle neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten untersuchen. Nach einer ersten Beurteilung wird der Bewerber eingeladen, ein sogenanntes Full Study Proposal für das beabsichtigte Forschungsprojekt einzureichen. Wenn das Forschungsprojekt auch in dieser Stufe positiv bewertet wird, kann der Bewerber Förderung zur Durchführung der Studie im Rahmen eines IIR-Vertrags (Investigator-Initiated Research) erhalten. Weitere Informationen unter www.grants4indications.bayer.com.

Grants4Targets™ unterstützt die Grundlagenforschung
Grants4Targets™ ist ein globales, webbasiertes Crowdsourcing-Programm von Bayer, das die Erforschung neuartiger krankheitsrelevanter Zielstrukturen in den Schwerpunktbereichen von Bayer unterstützt: Onkologie, Gynäkologie, Kardiologie (einschliesslich Nierenerkrankungen), Hämatologie und Ophthalmologie. Ziel der Initiative von Bayer ist es, die Erforschung neuer krankheitsrelevanter molekularer Angriffspunkte, sogenannter Targets, zu fördern und dazu beizutragen, Ideen aus der Grundlagenforschung in neuartige Behandlungsansätze für verschiedene Krankheiten zu übertragen. Das Förderprogramm umfasst nebst der Unterstützung mit Expertise und Technologien im Bereich der Arzneimittelforschung auch finanzielle Unterstützung. Weitere Informationen unter www.grants4targets.com.

Krebsforschung gemeinsam mit American Association for Cancer Research (AACR) fördern
Bayer und die American Association for Cancer Research (AACR) haben zudem kürzlich den „AACR-Bayer Innovation und Discovery Grants“ ins Leben gerufen. Nach dem Modell der Grants4Targets™-Initiative von Bayer setzt dieses gemeinsame Förderprogramm einen besonderen Schwerpunkt in der Onkologie. Es fördert die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten für Krebserkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf, die Innovation und Translation aus der Grundlagenforschung in neue Medikamente und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen akademischen Gruppen und der pharmazeutischen Industrie. Um die Förderung können sich Forschungsprojekte bewerben, in denen neuartige therapeutische Zielstrukturen in verschiedenen onkologischen Forschungsbereichen untersucht werden. Es werden voraussichtlich mehrere Projekte gleichzeitig gefördert. Alle Empfänger einer Förderung haben die Möglichkeit, mit einem Mentor von Bayer zusammenzuarbeiten, der ihnen Rat, Expertenwissen und Werkzeuge an die Hand geben kann, um die Verwirklichung ihrer wissenschaftlichen Idee voranzutreiben.
 
„Unsere interne Kompetenz mit dem Know-how exzellenter Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zu ergänzen, ist ein integraler Bestandteil unserer Innovationsstrategie bei Bayer“, sagte Professor Andreas Busch, Mitglied des Executive Committee der Division Pharmaceuticals der Bayer AG und Leiter Drug Discovery. „Wir begrüssen viele verschiedene Formen der Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette, von konventionellen Lizenzvereinbarungen und strategischen Forschungsallianzen über Public-Private-Partnerships bis hin zu Modellen der Open Innovation. Wir bündeln unsere Kräfte mit denen kluger Köpfe ausserhalb von Bayer, um neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten zu entwickeln.“

Bayer: Science For A Better Life                    L.CH.COM.BHC.02.2016.0202-DE/FR

 

Kontakt:
Liliane Pieters
E-Mail: liliane.pieters@bayer.com
Telefon: 044 465 81 84
Weitere Informationen: www.bayer.ch

Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte der Konzern mit rund 119‘000 Beschäftigten einen Umsatz von 42,2 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,5 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3,6 Milliarden Euro. Diese Zahlen schliessen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de.

Bayer in der Schweiz
Bayer ist in der Schweiz mit den beiden Landesgesellschaften Bayer (Schweiz) AG und Bayer Consumer Care AG an vier Standorten in den Kantonen Basel, Basel-Landschaft, Bern sowie Zürich vertreten. Insgesamt beschäftigt Bayer in der Schweiz rund 1‘100 Mitarbeitende. Landessprecherin für die Bayer-Gruppe Schweiz ist Barbara Heise.


Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schliessen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.