24. August 2016

Mangel an wichtigen Mikronährstoffen während der Schwangerschaft

Lebensbeeinträchtigende Neuralrohrdefekte weltweit auf dem Vormarsch

In vielen Ländern ist die Zahl der betroffenen Babys und Embryonen signifikant hoch. In der Schweiz ist diese dank guter Sensibilisierung und Supplementierung jedoch tief.

 

Zürich, 24. August 2016 – Rund acht Millionen Babys sind jährlich weltweit von Geburtsschäden betroffen. (1) Zu diesen Geburtsschäden zählen lebensbeeinträchtigende Neuralrohrdefekte, die zu verheerenden Bedingungen wie Anenzephalie, das Fehlen von wesentlichen Teilen des Gehirns, oder Spina bifida, einer offenen Wirbelsäule, führen können. (2) Während die Rate an Neuralrohrdefekten in vielen Ländern der Welt – u.a. selbst in weit entwickelten Ländern wie beispielsweise Japan – sehr hoch ist, treten diese in vielen Industriestaaten inzwischen glücklicherweise nur noch selten auf. (3)

 

In der Schweiz jährlich 50 bis 60

Fälle So auch in der Schweiz: Dank guter Prävention und der Information der werdenden Mütter konnte hierzulande die Zahl der betroffenen Kinder bzw. Embryonen mit Spina bifida jährlich auf noch 50 bis 60 reduziert werden. Die Erkrankungen können durch die frühzeitige und regelmässige Einnahme von Folsäure-Supplementen durch die werdende Mutter weitgehend verhindert werden. Zu den wichtigsten Vitaminen und Mineralstoffen für eine gesunde Entwicklung des Kindes gehören Folsäure, Eisen und Vitamin D.

 

Die für Erwachsene empfohlene Einnahme von 400 μg Folataquivalenten pro Tag ist über Nahrungsfolate, die natürlicherweise in der Nahrung vorkommen, jedoch äusserst schwierig zu erreichen. Da besonders während der Frühschwangerschaft ein erhöhter Bedarf an Folsäure besteht, empfiehlt auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zur Prävention von Neuralrohrdefekten für Frauen im gebährfähigen Alter, die schwanger werden möchten oder bereits sind, eine zusätzliche Folsäurezufuhr. (4)

 

Studie bestätigt hohe Sensibilisierung

Die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) in Auftrag gegebene „Swiss Infant Feeding Study“ aus dem Jahr 2014 stellte fest, dass sich Mütter in der Schweiz eng an die Schweizerischen Empfehlungen zum Stillen und zur Säuglingsernährung halten. In der Studie zeigte sich, dass 96 Prozent der Mütter in der Schweiz während der Schwangerschaft Einzel- oder Kombipräparate mit Folsäure eingenommen hatten. Zwei Drittel der Mütter hatten sogar bereits vor der Empfängnis mit Folsäure supplementiert. (5) Dennoch bedeutet dies, dass immer noch ein Drittel der Frauen, welche schwanger werden möchten, keine zusätzliche Folsäure vor der Schwangerschaft einnehmen. Das ist nicht optimal, denn ein hoher Folsäurespiegel schützt das werdende Kind vor einem möglichen Neuralrohrdefekt, welcher zwischen der 2. bis 4. Schwangerschaftswoche geschehen kann.

 

elevit® Pronatal – für einen gesunden Start ins Leben

elevit® Pronatal ist ein Multivitaminpräparat, welches speziell entwickelt wurde, um den erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen von Frauen bei Kinderwunsch sowie während Schwangerschaft und Stillzeit abzudecken. Mit nur einer Tablette elevit® Pronatal täglich werden Mutter und Kind mit wichtigen Mikronährstoffen versorgt. elevit® Pronatal enthält nicht nur Folsäure und Eisen, sondern zusätzlich weitere, für die Schwangerschaft wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, wie zum Beispiel das Vitamin D. Dieses Vitamin ist unter anderem wichtig für die Knochenbildung.

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.

 

elevit® Omega3 – zusätzliche Unterstützung für das werdende Kind

Weitere für die Schwangerschaft wichtige Nährstoffe sind die lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren, wobei für das Baby die Docosahexaensäure (DHA) im Vordergrund steht. elevit® Omega3 wurde speziell entwickelt, um die DHA-Einnahme auf einfache und angenehme Weise zu ermöglichen. Die Einnahme von elevit® Omega3 wird ab der eingetretenen Schwangerschaft zusätzlich zur Einnahme von elevit® Pronatal empfohlen.

 

Kontakt:

Barbara Zimmermann

E-Mail: barbara.zimmermann@bayer.com

Telefon: 044 465 83 20

 

Manuel Bucher

E-Mail: manuel.bucher@bayer.com

Telefon: 044 465 83 17

 

Weitere Informationen: www.bayer.ch

 

Bayer: Science For A Better Life

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern mit rund 117‘000 Beschäftigten einen Umsatz von 46,3 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,3 Milliarden Euro. Diese Zahlen schliessen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

 

Bayer in der Schweiz

Bayer ist in der Schweiz mit den drei Landesgesellschaften Bayer (Schweiz) AG, Bayer Consumer Care AG und Bayer CropScience Schweiz AG an vier Standorten in den Kantonen Basel, Basel-Landschaft, Bern sowie Zürich vertreten. Insgesamt beschäftigt Bayer in der Schweiz rund 1‘100 Mitarbeitende. Landessprecherin für die Bayer-Gruppe Schweiz ist Barbara Heise.

 

(1) March of Dimes global report on birth defects. 2006.

(2) March of Dimes global report on birth defects. 2006.

(3) March of Dimes global report on birth defects. 2006.

(4) Broschüre Bundesamt für Gesundheit “Folsäure schon vor der Schwangerschaft” 2008.

(5) SWIFS – Swiss Infant Feeding Study 2014.

 

L.CH.COM.CC.08.2016.0918

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schliessen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.