24. Mai 2019

Bayer startet fünfjährige Partnerschaft mit dem humanitären Hilfswerk der Weltföderation für Hämophilie

Basel, 24.05.2019 – Bayer startet eine fünfjährige Partnerschaft mit dem humanitären Hilfsprogramm der Weltföderation für Hämophilie (WFH). Bestandteil des Programms ist eine Spende von Hämophilie-Produkten für bis zu 1.000 Patienten in mehr als 60 Ländern, die zurzeit nur eingeschränkten Zugang zu Therapien haben. Des Weiteren werden im Rahmen dieses Programmes sowohl Patienten als auch medizinisches Fachpersonal aus- und weitergebildet.

„Fünfundsiebzig Prozent der in Entwicklungsländern lebenden Menschen mit Blutgerinnungsstörungen haben keinen Zugang zu einer angemessenen Behandlung, was schwerwiegende Folgen für diese Patienten haben kann. Das humanitäre Hilfsprogramm trägt dazu bei, diese dringende und wichtige Herausforderung zu bewältigen. Ohne die Unterstützung von Unternehmen wie Bayer wäre das nicht möglich“, sagte Alain Weill, Präsident der WFH. „Die Spende von Bayer im Rahmen des Partnerschaftsprogramms 2019 wird das Leben von bis zu 5’000 Patienten, die mit Hämophilie leben, entscheidend verändern. Unsere Zusammenarbeit mit Bayer steht beispielhaft für Partnerschaften, die Betroffenen, unabhängig wo sie leben und aufwachsen, Zugang zu einer Behandlung ermöglichen.“

„In den Jahrzehnten der Zusammenarbeit mit der Hämophilie-Community haben wir ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse und Wünsche von Menschen mit Hämophilie entwickelt. Wir wissen, wie wichtig es ist, dass Therapien weltweit verfügbar sind“, sagte Dr. Michael Devoy, Leiter der Abteilung Medical Affairs & Pharmacovigilance der Bayer AG und Bayer Chief Medical Officer. „Das WFH nimmt eine führende Rolle ein, um den weltweit ungedeckten Behandlungsbedarf von Menschen mit Hämophilie zu verbessern. Wir sind stolz darauf, diese Initiative zu unterstützen, von der wir hoffen, dass sie einen wesentlichen Beitrag für diejenigen leistet, die diese Hilfe am meisten benötigen.“

Bayer ist in diesem Jahr einer der wichtigsten Partner des WFH-Programms für humanitäre Hilfe und trägt dadurch auch zur Aus- und Weiterbildung von Patienten und medizinischem Fachpersonal bei. Das Programm hat darüber hinaus zum Ziel einen nachhaltigen Effekt auf den Wissenszuwachs der in diesen Regionen lebenden Menschen zu haben.

Über Hämophilie
Hämophilie betrifft nahezu 400.000 Menschen weltweit. Es handelt sich fast immer um eine vererbte Störung der Blutgerinnung, bei der eines der für die Bildung von Blutgerinnseln verantwortlichen Proteine fehlt oder fehlerhaft gebildet wird. Patienten sind daher von wiederholten Blutungen in Muskeln, Gelenken oder anderen Gewebearten betroffen, die mit der Zeit zu dauerhaften Gelenkschäden führen können. Da die Blutgerinnung langsamer erfolgt als bei gesunden Individuen, können äussere Verletzungen schwerwiegende Folgen haben, wenn sie nicht angemessen behandelt werden.

Über die Weltföderation für Hämophilie (WFH)
Seit über 50 Jahren arbeitet die internationale gemeinnützige "Weltföderation für Hämophilie" (WFH), daran, das Leben von Menschen mit Hämophilie und anderen erblichen Blutungsstörungen zu verbessern. Die 1963 gegründete Organisation ist ein globales Netzwerk von Patientenorganisationen in 140 Ländern und von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offiziell anerkannt. Besuchen Sie die WFH online unter www.wfh.org.

Über das humanitäre Hilfsprogramm
In vielen Entwicklungsländern sind Produktspenden oft die einzige Möglichkeit, um Patienten eine Behandlung zu ermöglichen - dies gilt auch für Menschen mit Hämophilie und anderen Blutungsstörungen. Das WFH ist führend bei ihren Bemühungen, dem eingeschränkten Behandlungszugang in den Entwicklungsländern entgegenzuwirken. Die Organisation bietet Menschen mit Hämophilie einen konsistenten und planbaren Behandlungszugang, indem es die Spenden und die Verteilung von Produkten zur Hämophiliebehandlung organisiert. Das Programm umfasst auch umfassende Trainings, um sicherzustellen, dass die lokale Infrastruktur und das medizinische Fachwissen vorhanden sind, um die gespendeten Produkte angemessen einzusetzen.


Kontakt:

Liliane Pieters
E-Mail: liliane.pieters@bayer.com
Telefon: 079 307 61 52
Weitere Informationen: www.bayer.ch


Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern mit rund 117.000 Beschäftigten einen Umsatz von 39,6 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.com.


Bayer in der Schweiz
Bayer ist in der Schweiz mit den drei Landesgesellschaften Bayer (Schweiz) AG, Bayer Consumer Care AG und Bayer CropScience Schweiz AG an fünf Standorten in den Kantonen Basel, Basel-Landschaft, Bern, Zürich und Waadt vertreten. Insgesamt beschäftigt Bayer in der Schweiz rund 1‘600 Mitarbeitende. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.ch


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