Fakten zur Transparenzregelung

Was wird offengelegt?

Transparenz ist eine der Voraussetzungen, um das Vertrauen der Öffentlichkeit sowie von Patientinnen und Patienten gegenüber der pharmazeutischen Industrie zu stärken.


Die Offenlegung ist im Pharma-Kooperations-Kodex geregelt, dem Verhaltenskodex der pharmazeutischen Industrie in der Schweiz über die Zusammenarbeit mit Fachkreisen und Patientenorganisationen. Dieser Kodex basiert auf den Regelungen des europäischen Kodex, dem EFPIA Disclosure Code.


Im Folgenden erfahren Sie die wichtigsten Punkte zur Offenlegungsregelung in der Schweiz.




Freiwillige Transparenzinitiative in 33 Ländern Europas

Der Pharma-Kooperations-Kodex ist eine freiwillige Selbstverpflichtung von Mitgliedsunternehmen der scienceindustries. Die Mitgliedsunternehmen, zu denen auch Bayer gehört, veröffentlichen in 33 Ländern Europas jährlich die geldwerten Leistungen an medizinisches Fachpersonal und Organisationen im Gesundheitswesen auf der Unternehmenswebsite.

Veröffentlichung geldwerter Leistungen in vier Kategorien

Die Offenlegung umfasst alle direkten und indirekten, monetären und nicht-monetären Zuwendungen an medizinische Fachpersonen und Organisationen im Gesundheitswesen, die im Zusammenhang mit der Entwicklung und Vermarktung verschreibungspflichtiger Arzneimittel erfolgen:

 

  • Kategorie 1: Zuwendungen und Subventionen für z. B. Weiterbildungen und Fachliteratur
  • Kategorie 2: Kostenbeiträge für die Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen, wie z. B. Kongresse
  • Kategorie 3: Entschädigung für Beratungs- oder andere Dienstleistungen, wie z. B. Referate
  • Kategorie 4: Finanzielle Unterstützung von Forschung und Entwicklung, wie z. B. klinische Studien und Beratungen bei klinischen Studien




Individuelle und zusammengefasste Offenlegung

Leistungen an medizinische Fachpersonen und Organisationen im Gesundheitswesen werden individuell, d. h. unter namentlicher Nennung der Person bzw. Organisation, oder zusammengefasst nach Kategorie veröffentlicht. Da der Pharma-Kooperations-Kodex eine freiwillige Initiative der Industrie darstellt, ist das Datenschutzgesetz massgebend. Dieses erlaubt eine individuelle Offenlegung nur mit ausdrücklicher Einwilligung der betreffenden Person bzw. Organisation. Erteilt der Arzt oder die Organisation demnach keine Einwilligung zur individuellen Offenlegung, werden die Zuwendungen innerhalb der Kategorie zusammengefasst veröffentlicht.

 

Immer in zusammengefasster Form veröffentlicht werden Zuwendungen der Kategorie 4 "Forschung und Entwicklung".




Datenschutz

Bayer legt hohen Wert auf den Datenschutz und die Datensicherheit. Wir sorgen dafür, dass die erhobenen Daten in Übereinstimmung mit den erforderlichen Datenschutzgesetzen und -richtlinien verarbeitet werden. Persönliche Daten von Ärzten und Organisationen werden nur dann veröffentlicht, wenn die betreffende Person bzw. Organisation eine ausdrückliche schriftliche Einwilligung erteilt hat.

L.CH.COM.BHC.06.2017.0490-DE/EN/FR